Philosophie

snowex 

… ist kein Verein, keine AG, kein Unternehmen, keine Kursfahrt, kein Projekt, kein Ableger einer Schule - snowex ist eine pädgogische Idee (und wird klein geschrieben!)

Geschichte

Seit 1999 gibt es die Idee, junge Menschen mittels Natursport für das Konzept eines lebenslangen Sporttreibens zu gewinnen und ihnen die Kompetenzen zu vermitteln, dies erfolgreich umsetzen zu können, wenn die Schule vorbei ist.

Zu Beginn lag der Fokus auf Wintersport - für viele SuS ein emotionales Primärerlebnis, für viele eine erschwingliche Alternative zu teuren privaten Versuchen, Wintersport zu lernen. Für viele Familien ist die Attraktivität des Angebots ein entscheidendes Kriterium, eine bestimmte Schule auszuwählen, die nach dem „snowex-konzept“ arbeitet. Seit nunmehr 20 Jahren wurde das „System snowex“ immer weiter perfektioniert und hat lokal, regional und international Anerkennung errungen. Die Erfolge des Wintersportkonzepts sind seit 2015 auf Sommersportarten übertragen worden und funktionieren bestens. 

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Sport:

Winter:

Die Schülerinnen und Schüler werden an den alpinen Wintersport herangeführt, der für SuS mitunter etwas vollkommen Unbekanntes sein kann. Körpererfahrungen unter Belastungen des Hochgebirges können Grenzerfahrungen werden, die neue Motivationen für Sport wecken können. Während in vielen Schulen, die inzwischen auch Wintersport anbieten die Komponente "Leistung" im Vordergrund steht, nutzen wir die breite Palette verschiedener pädagogischer Perspektiven, um "Schnee zu zelebrieren": Leistung, Gestaltung, Kooperation, Gesundheit, Wagnis, Körpererfahrung.  Am Ende der Exkursionen gehören Entwicklung folgender Kompetenzen zum lebenslangen Erfahrungsschatz: Umgang mit körperlichen Grenzen, Angstüberwindung, Beurteilung und Umgang mit der eigenen Leistung, Trennung von Spaß und Ernst, Rolle von Intensität beim Erlernen sportlicher Fähigkeiten.

Aufgrund reiner lehrplankonformer Unterrichtskonzepte (ca. 30 h pro Woche inkl. Theorie) kann die Leistungsbewetung in der GOST in die Abschlussbewertung in die Semesternote eingehen.

Sommer:

Die Schülerinnen und Schüler werden an den alpinen Bergsport (Mountainbike, Bergwandern, Klettern etc.) herangeführt, der für SuS mitunter etwas vollkommen Unbekanntes sein kann. Körpererfahrungen unter Belastungen des Hochgebirges können Grenzerfahrungen werden, die neue Motivationen für Sport wecken können. Während in vielen Schulen im Sport die Komponente "Leistung" im Vordergrund steht, nutzen wir die breite Palette verschiedener pädagogischer Perspektiven, um "Berge zu zelebrieren": Leistung, Gestaltung, Kooperation, Gesundheit, Wagnis, Körpererfahrung.  Am Ende der Exkursionen gehören Entwicklung folgender Kompetenzen zum lebenslangen Erfahrungsschatz: Umgang mit körperlichen Grenzen, Angstüberwindung, Beurteilung und Umgang mit der eigenen Leistung, Trennung von Spaß und Ernst, Rolle von Intensität beim Erlernen sportlicher Fähigkeiten.

Besonders im Sommersport werden charakterliche Eigenschaften geschult, Ausdauer, Überwindung und Grenzen der eigenen Belastbarkeit. 

Der Umgang mit der Natur und geografische und biologische Eindrücke kommen ebenfalls im Programm vor.

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Soziales:

Schülerinnen und Schüler  sind gemeinsam beim Sport im Gebirge und auf der Hütte / im Hotel zusammen. Sie sind es beim Sport und auch am Abend. Ein neuer Teamgeist kann sich herausbilden, der auch wirkt, wenn der Schulalltag schon längst wieder alltäglich ist. Die Beziehungen zwischen Ausbildungslehrern und Schülern wirken lange über die Exkursion hin aus und vereinfachen den Schulalltag immens. Die Kosten, die bei der Teilnahme an diesen Exkursionen entstehen, unterscheiden sich nicht von denen anderer Fahrten. Im Gegenteil, das Angebot der snowex-Fahrten ist gemessen an Ausbildungszeit günstiger.

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Schulpolitik:

snowex - ist Sportunterricht und Gesundheits- und Naturunterricht. snowex ist Lebenskunde, Teambildung und Charakterschule.

 

Selbstorganisiertes Lernen (SOL):

Seit 2010 probieren wir ein Konzept aus, welches einer grandiosen modernen Idee folgt: SOL. Wie man dies im Bergsport umsetzen kann, wo ja das Risiko größer ist, als wenn man einen Museeumsbesuch macht, zeigt das Modell der Projektwochen.

Geeignete SuS werden durch die Schneesportlehrer inhaltlich und methdodisch vorbereitet und führen als Schülerlehrkräfte die Ausbildung in verschiedenen Könnensstufen auf dem Hang und in der Theorie selbst durch. Dabei ist natürlich das geringere Betreuungsverhältnis für die Lernenden dem klassischen Lernmodell weit überlegen. Während sonst Schneesportlehrkräfte mit Schülerzahlen bis zu 7 (oder in anderen Schulen auch deutlich mehr) zu tun haben, gelingt es hier, einen Schlüssel von 2:1 oder manchmal auch 1:1 zu organisieren. Dadurch erhalten die Lernenden natürlich permanente Rückmeldung und Korrektur und sind demnach schneller "fit" als andere. Der zeitliche Aufwand ist nur in der Vorbereitung etwas höher, kann aber dann auf dem Hang kompensiert werden.

Wenn Bedarf an Beratung zu diesem Modell besteht, laden Sie uns zu einer Fortbildung ein. Wir helfen gern.

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Bergsport - Sommer 

Ähnlich wie im Winter versuchen wir, den SuS die Möglichkeiten für alpinen Sport nahezubringen. Dabei setzen wir auf die Themen Mountainbike und Bergwandern. Innerhalb einer Woche versuchen wir ca. 5000 hm zu absolvieren und dabei die Belastungserfahrung / Regenerationserleben, Techniken und Überwindungswillen zu trainieren.

Auch hier verstärken erfahrende SuS die Rolle der Sportlehrer beim Einrichten der Technik, bei Fragen zur Ausrüstung, beim Bewältigen der physischen Herausforderungen, bei Ortskunde und Organisation und nicht zurletzt bei Motivation. Besondern nützlich erscheint es, Seminarkurse einzubinden.